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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 245 mal aufgerufen
 allgemein
StefanG ( gelöscht )
Beiträge:

29.03.2012 17:49
RE: Entdeckung Amerikas - Krankheiten - Immunität antworten

Hallo liebe Forumsgemeinde,

hoffe ich bin mit meiner Frage hier richtig. Es geht um die Entdeckung Amerikas und zwar um die Auswirkungen der dort "indigenen" (kenne leider kein besseres Wort dafür) Krankheiten und ihrer Auswirkungen auf die Europäer. Es ist ja inzwischen allgemein bekannt, dass (für uns) harmlose europäische Krankheiten größte Teile der indianischen Bevölkerungen dahingerafft haben, aber wie sieht es andersherum aus? Hätten nicht analog dazu die amerikanischen Krankheiten für die Europäer genauso verheerend sein müssen? Wieso reagierte die indianische Bevölkerung so empfindlich auf Pocken, Masern etc., während die neu angekommenen Europäer von solchen Problemen mehr oder weniger verschont blieben?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

MfG

Cynredd ap Ifon Offline




Beiträge: 5.678

04.04.2012 22:39
#2 RE: Entdeckung Amerikas - Krankheiten - Immunität antworten

Im Grunde ist das relativ einfache Genetik: Gegen neu auftretende Krankheiten hat ein Volk kein funktionierendes Immunsystem. Wer eine solche Krankheit überlebt, gibt die Erbinformationen darüber an seine Nachkommenschaft weiter, die dann einigermaßen geschützt ist. Mal ganz laienhaft gesprochen.

Das System funktioniert natürlich auch umgekehrt, allerdings ist da wohl in der Tat betreffs Nordamerika nichts überliefert. In Südamerika allerdings sehr wohl, die Spanier hatten anfangs furchtbare Probleme mit Malaria und ähnlichen Scherzen. Ganze Kolonisierungsversuche gingen daran zugrunde.

The Cynnide Chronicles

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StefanG ( gelöscht )
Beiträge:

05.04.2012 15:00
#3 RE: Entdeckung Amerikas - Krankheiten - Immunität antworten

Hi,

vielen Dank für die Antwort. Hat schon etwas Licht ins Dunkel gebracht.
Was ich mich aber noch frage, ist, wieso dann letztendlich sich erst die Spanier und später die Briten v.a. in Nordamerika langfristig festsetzen und sich anscheinend den neuen Krankheiten anpassen konnten (theoretisch hätte ja jede neue Welle von Kolonialisten/Soldaten wieder Probleme bekommen müssen, da sie nie zuvor mit diesen neuen Krankheiten in Kontakt gekommen waren). Hätten sich -theoretisch- nicht irgendwann auch die nordamerikanischen Indianer mehr oder weniger immunisieren, anpassen müssen, nach dem, was du geschrieben hast? In Südamerika scheint das ja einigermaßen -auf beiden Seiten- funktioniert zu haben...

MFg

Cynredd ap Ifon Offline




Beiträge: 5.678

30.05.2012 00:17
#4 RE: Entdeckung Amerikas - Krankheiten - Immunität antworten

Sorry für die späte Antwort. Falls Du die also noch lesen solltest:

Der Immunisierungsprozeß fand ja statt! Es gibt ja keine Krankheit auf dieser Welt, an der absolut jeder Betroffene stirbt. Die Überlebenden entwickeln daher automatisch Antikörper.

The Cynnide Chronicles

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