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Dieses Thema hat 34 Antworten
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 Nordamerika
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Tribunus Laticlavius Offline




Beiträge: 7.376

19.08.2009 04:04
#31 RE: Ureinwohner Nordamerikas antworten

Oneida

Die Oneida sind eine der sechs Nationen der Irokesen.

Geschichte

In vorkolonialen Zeiten waren die Oneida eines der reichsten Völker Nordamerikas. Sie besaßen 25.000 km² Land, das bei der Unabhängigkeitserklärung auf rund 1000 km² zusammenschrumpfte. Die Oneida waren in sämtliche Kämpfe der Weißen involviert, die in der Gegend des Bundesstaates New York stattfanden. Zuerst unterstützten sie zusammen mit den anderen Irokesenstämmen die Engländer gegen die Franzosen. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpften die meisten Oneida auf der Seite der Amerikaner, wie etwa in der blutigen Schlacht von Oriskany, die die Vereinigung zweier britischer Armeen verhinderte. Dies wiederum bereitete die Niederlage General John Burgoynes in der Schlacht von Saratoga vor. Auch bei Saratoga und Barren Hill nahmen sie teil.

Im Winter 1777/78 hungerten George Washingtons Truppen im Valley Forge. Shenendoah, der Häuptling der Oneida veranlasste seinen Stamm, Lebensmittel aus ihren Reserven über mehrere hundert Kilometer zu Fuß herbeizubringen. Polly Cooper blieb im Lager, um den Soldaten die Verarbeitung des Maises zu zeigen, der stark von den heute üblichen gelben Sorten abwich und weiß war. Martha Washington soll ihr dafür Geschenke gemacht haben, von denen eines, ein Umhangtuch, noch heute aufbewahrt wird. Am 27. Juli 1783 unterstützte sie der Präsident mit Waffen und Lebensmitteln, als die Oneida selbst in einer Notlage waren.

Am 11. November 1794 unterzeichneten sie als Teil der sechs Irokesennationen den Vertrag von Canandaigua, in dem die USA zahlreiche Rechte anerkannten, und der von George Washington unterzeichnet wurde. Er ist einer der ältesten Verträge der USA mit den Indianern. Dabei sagte der Präsident ihnen ein Reservat von 250.000 Acre zu.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts sind den Oneida noch ganze 13 Hektar geblieben. Inzwischen hat die "Oneida Nation", wie sie sich selbst nennen, über 50 km² zurückgekauft. Wie damals so auch heute sind sie als Matriarchat organisiert.

Eine der wichtigsten Einnahmequellen des Stammes ist das Turning Stone Casino. Aus seinen Erträgen werden aber nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze finanziert, sondern auch Gesundheitsvorsorge, Krankenhäuser, Ausbildungsstätten, Schulen und ein Museum für die Oneida-Kultur.


Oneida heute

Heutzutage wohnen die Oneida in drei Hauptgebieten: Thames River, Kanada; Upstate New York; in der Naehe von Green Bay, Wisconsin. 1906 wohnten 286 in New York, mindestens 2,151 in Wisconsin und 783 an dem Thames River.

In einer noch anhängigen Landklage fordert die Oneida Nation insgesamt 100.000 Hektar ihres ehemaligen Landes zurück. Ermöglicht wurde diese kostspielige Landklage durch hohe Einnahmen aus eigenen Spielkasinos, von denen heute viele Oneida profitieren. Das im Oneida-Reservat gelegene Turning Stone Casino ist mit vier Millionen Gästen pro Jahr das fünftbest besuchte Touristenziel im Bundesstaat New York. 2003 gründeten die Oneida das erste indianische Film- und Fernsehunternehmen, Four Directions Entertainment. 2004 folgte mit Four Directions Air die erste indianische Fluggesellschaft. Mächtigster Mann der Oneida ist Ray Halbritter.

Sämtliche Landkäufe, die zwischen 1795 und 1846 vom Bundesstaat New York und den Oneida abgewickelt wurden, hätten von der Bundesregierung genehmigt werden müssen. Daher entschied 1985 der Oberste Gerichtshof, dass die Landforderungen, dazu Schadensersatz für die 200 Jahre, die sie ihr Land nicht nutzen konnten, legitim seien.

Die "Oneida Tribe of Indians of Wisconsin" ist eine limitierte-souveraene Nation innerhalb den USA, also eine "domestic dependent nation". Sie besitzen ein Museum, einige Kasinos und ein erfolgreiches Ferienhotel. Das Pro-Kopf-Einkommen lag einem Review Report aus den Jahren 2006/2007 zufolge bei $25,698.

Quelle:
Wikipedia

Tribunus Laticlavius Offline




Beiträge: 7.376

19.08.2009 04:06
#32 RE: Ureinwohner Nordamerikas antworten

Onondaga

Die Onondaga sind ein Indianer-Stamm der Irokesen. Er zählte 1776 noch 1200 Mitglieder. Ihre Zahl war im Laufe der Zeit stark zurückgegangen, da sie wie die anderen Stämme der Liga fast ohne Unterbrechung Krieg führten und so ihre Krieger dezimierten.

Die Onondage nahmen geografisch die Mitte der sechs Irokesen-Stämme ein. Darüber hinaus waren sie die symbolischen "Hüter des Ratsfeuers" und die Bewahrer des irokesischen Wampums. Diese Vormachtstellung wurde den Onondaga eingeräumt, da der berühmte Oberhäuptling Atotarho mit einer klugen Verhandlungstaktik bei der Gründung der Liga aufwartete.

Quelle:
Wikipedia

Tribunus Laticlavius Offline




Beiträge: 7.376

19.08.2009 04:09
#33 RE: Ureinwohner Nordamerikas antworten

Seneca

Die Seneca sind ein zum Bund der Irokesen gehörender indianischer Stamm in Nordamerika. Ungefähr 10.000 Seneca leben in den Vereinigten Staaten und Kanada, die meisten davon in Reservaten im Westen des US-Bundesstaates New York. Andere leben in Oklahoma und in der Nähe von Brantford in Ontario. Von den fünf Stämmen der Irokesen liegen die Siedlungsgebiete der Seneca am weitesten im Westen. Katholisch und französisch orientierte Teile des Stammes spalteten sich später ab. Sie wurden unter der Bezeichnung Mingos bekannt.

Geschichte

Die Seneca, die sich selbst „Onodowohgah“ (Leute vom Hügelkamm) nennen, lebten ursprünglich im späteren Staat New York zwischen dem Genesee River und dem Canandaigua Lake. Seit der Gründung der Irokesischen Liga wurden die Seneca als die Hüter der westlichen Tür bezeichnet. Dies sollte veranschaulichen, dass sie mit ihrem Stammesgebiet im Westen die anderen Stämme der Liga vor feindlichen Einfällen aus dieser Richtung schützen sollten. Die Irokesische Liga wurde symbolhaft mit einem Langhaus gleichgesetzt. Entsprechend waren die Mohawk die Hüter der östlichen Tür. Die Seneca waren mit Abstand der größte Stammesverband innerhalb der Irokesischen Liga.

Die Wirtschaft der Seneca beruhte auf dem Anbau von Mais, Bohnen und Kürbissen (die drei Schwestern) durch die Frauen und auf dem Jagen und Fischen der Männer. Während der Kolonisierung beteiligten sie sich am Pelzhandel, zuerst mit den Niederländern und danach mit den Engländern. Hierdurch stiegen die Feindseligkeiten mit anderen indianischen Gruppen, besonders mit den Wyandot, einem weiteren Volk irokesischer Sprache, das in Neufrankreich am Lake Simcoe lebte. Während des 17. Jahrhunderts verursachten Angriffe auf Dörfer der Wyandot deren Vernichtung und Zerstreuung. Gefangene, die nicht zu Tode gemartert wurden, wurden in den Stammesverband der Seneca aufgenommen.

Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges führten die Seneca zusammen mit ihren unmittelbaren Nachbarn vom Stamm der Cayuga viele Überfälle auf amerikanische Siedlungen und Befestigungen aus. Dazu wurden sie von den Briten im Fort Niagara angestachelt. Diese Überfälle kamen nach den von James Clinton und John Sullivan angeführten Strafexpeditionen zu einem Ende, bei denen viele Cayugadörfer zerstört wurden. Auch schwächten Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Stammes über die Frage, ob man sich auf die Seite der Engländer oder der Amerikaner begeben sollte, die Macht des Stammes.

Am 11. November 1794 schlossen die Seneca im Verbund mit den anderen Stämmen der Irokesischen Liga den Vertrag von Canandaigua mit den Vereinigten Staaten. Die Seneca waren wie andere Stämme der Liga als Leute des Langhauses bekannt. Sie lebten in Dörfern, die häufig zu Verteidigungszwecken von Palisaden umgeben waren. Ungefähr alle zehn oder fünfzehn Jahre wurden die Dörfer verlassen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Hierdurch sollte dem erschöpften Boden und dezimierten Wildbeständen die Möglichkeit gegeben werden, sich zu erholen. Während des 19. Jahrhunderts übernahmen sie viele Gebräuche der weißen Siedler. Sie bauten nun ebenfalls Blockhäuser und nahmen an der lokalen Agrarwirtschaft teil.

In The Death and Rebirth of the Seneca beschrieb Anthony F. C. Wallace den politischen Niedergang der Seneca von der dominanten Macht über die westlichen Algonikinnachbarn zur ökonomischen Abhängigkeit vom Reservatssystem um 1800. In den „Slums in der Wildnis“ zeigte sich ein gesellschaftlicher Niedergang und eine kulturelle Desorientierung, die sich in Alkoholmissbrauch, Gewalt und extensivem Glauben an Zaubermächte manifestierten. Doch der Prophet der Seneca, Handsome Lake, brachte als religiöser Führer unter Wahrung zahlreicher Facetten der eigenen Kultur und effektiver moralischer Sanktionen Identifikationsmöglichkeiten und Selbstachtung wieder zur Geltung. Sein Vorgehen gegen Hexen brach jedoch 1809 seine Vormachtstellung.

Persönlichkeiten der Seneca sind Red Jacket (Rotrock), Cornplanter (Maispflanzer), Guyasuta, Handsome Lake (Hübscher See) und Ely Samuel Parker (Hasanoanda).


Gegenwart

Die Seneca bildeten 1848 eine moderne Regierung, die Senecanation der Indianer, doch behielt die hergebrachte Stammesleitung einige Macht. Heute beteiligen sich einige Seneca am Verkauf von günstigem steuerfreien Treibstoff und Zigaretten und am Bingo-Glücksspiel. In den vergangenen Jahren haben sie zwei Kasinos errichtet. Eines davon in Niagara Falls, das Seneca Niagara, das andere in ihrem Stammesgebiet in der Stadt Salamanca, New York, das sich Seneca Allegany nennt. Wieder andere Seneca arbeiten in der lokalen Wirtschaft.

Ungefähr 7200 eingetragene Mitglieder der Seneca leben in drei Reservaten in New York: die Allegany in der Gegend um die Stadt Salamanca, New York, die Cattaraugus um Gowanda, New York, und die Seneca von den Ölquellen in der Nähe von Cuba, New York. Idem Reservat um die Ölquellen leben jedoch kaum oder überhaupt keine Seneca mehr.

Eine unabhängige Gruppe lebt im Tonawanda-Reservat in der Nähe von Akron, New York. Andere Seneca leben im Verbund mit den Cayuga in Miami, Oklahoma, oder im Reservat der Sechs Nationen vom Großen Fluss in der Nähe von Brantford, Ontario, in Kanada.

Mingo

Die Mingo sind eine Gruppe nordamerikanischer Indianer, die ursprünglich zu den irokesischen Seneca gehört hatten. Von diesen spalteten sie sich aber als eher frankreichorientierte Gruppierung im Verlauf britisch-französischer Kolonialauseinandersetzungen ab und wanderten in der Mitte des 18. Jahrhunderts westwärts in das Ohio-Gebiet ein. Die Angloamerikaner nannten diese Zuwanderer Mingos, eine Verballhornung des Algonkin-Wortes Mingwe, was so viel wie verstohlen oder hinterhältig bedeutet. Die Mingos wurden auch als Ohio-Irokesen oder Ohio-Seneca bezeichnet.

Geschichte

Die Angehörigen des Stammes, der als Mingo bekannt wurde, hatten das Ohio-Gebiet als Teil eines indianischen Zuwandererstroms in der Mitte des 18. Jahrhunderts besiedelt. Dieses, in etwa dem heutigen US-Bundesstaat Ohio entsprechende, Gebiet war über mehrere Jahrzehnte hinweg nur sehr spärlich besiedelt gewesen. Die Ansiedlungen dieser Zuwanderer entwickelten sich in zunehmendem Maße zu einem Zusammenschluss der eingewanderten indianischen Bevölkerung. Diese entstammten vor allem den Stämmen der Seneca, Wyandot, Shawnee, Susquehannock und Delawaren. Das Ohio-Gebiet war bereits seit längerem das Jagdgebiet der Irokesen gewesen, weshalb die Irokesenliga den Anspruch auch auf die nominelle Oberhoheit über dessen Bewohner erhob. Diese widersetzten sich jedoch diesem Anspruch und agierten in zunehmendem Maß weitgehend unabhängig von den Irokesen. Als 1763 der Pontiac-Aufstand ausbrach, verbündeten sich viele Mingos mit den Angehörigen anderer Indianerstämme, um die britische Herrschaft über das Ohio-Gebiet zu beenden. Die Irokesenliga dagegen hielt weiterhin ihr traditionelles Bündnis mit den Briten aufrecht und stand damit den Mingos erneut feindselig gegenüber. Trotz einiger spektaktulärer Anfangserfolge endete der Pontiac-Aufstand schließlich mit einer völligen Niederlage der rebellierenden Indianerstämme. Der Mingo/Seneca-Häuptling Hauptguyasuta war einer der Anführer in dieser Auseinandersetzung.

Bis zum Anfang der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das im westlichen Ohio gelegene Siedlungsgebiet der Mingos zu einer prosperierenden Gemeinschaft. Durch den Ausbau ihrer Bauernhöfe und die Einrichtung von Schulen erfolgte dabei auch eine zunehmende Angleichung an die amerikanische Zivilgesellschaft. Ungeachtet dessen wurden die Mingos jedoch durch den 1830 erfolgten Erlass des Indian Removal Act gezwungen, ihre Besitzungen zu verkaufen und 1832 nach Kansas umzusiedeln. In Kansas trafen die Mingos dann mit mehreren Seneca-Sippen zusammen und beide Stämme teilten sich dort die Neosho Reservation. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zog der Stamm erneut weiter, nunmehr in das heutige Ottawa County im US-Bundesstaat Oklahoma. Seit 1937 bezeichnet sich der Stamm offiziell als Seneca-Cayuga und zählt heute über 2400 Mitglieder. Mit den sechs Nationen der ehemaligen Irokesenliga werden noch immer diverse kulturelle und religiöse Verbindungen gepflegt.

Sprache

Die Mingo-Sprache (Eigenbezeichnung: Unyææshæötká') ist eine nördliche Irokesen-Sprache, die ursprünglich im östlichen Ohio, westlichen Pennsylvania und in West Virginia verbreitet war. Es ist eine polysynthetische Sprache mit äußerst komplexem Verbgebrauch, eng verwandt mit den Sprachen der Seneca, Onondaga und Cayuga. In den letzten Jahren hat es ein gesteigertes Interesse an der Wiederbelebung dieser Sprache gegeben, insbesondere unter den Nachkommen der Mingos.

Quelle:
Wikipedia

Tribunus Laticlavius Offline




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19.08.2009 04:17
#34 RE: Ureinwohner Nordamerikas antworten

Tuscarora

Die Tuscarora (Skarohreh) sind ein Indianervolk Nordamerikas von heute ca. 1000 Angehörigen. Reservate existieren in Ontario (Kanada: Six Nations Reserve) in New York (Tuscarora Indian Reservation im Niagara County) und North Carolina (USA).

Sprache

Die Sprache der Tuscarora gehört zu den Irokesensprachen und ist heute nahezu ausgestorben. In North Carolina wird die Sprache in Schulen an Kinder weitergegeben.


Geschichte

Das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tuscarora befand sich vermutlich am Sankt-Lorenz-Strom, in der Nähe der anderen Völker des Irokesenbundes. Diese Region verließen sie jedoch in Richtung North-Carolina. Sie kehrten 1722, nach dem verlorenen Tuscarora-Krieg, nach Norden zurück, wo sie von den Oneida und Cayuga in die Irokesen-Konföderation aufgenommen wurden.

Quelle:
Wikipedia

Tribunus Laticlavius Offline




Beiträge: 7.376

19.08.2009 04:23
#35 RE: Ureinwohner Nordamerikas antworten

Cayuga

Die Cayuga sind ein Indianer-Stamm der fünf (Mohawk, Oneida, Onondaga, Seneca), später sechs (Tuscarora) Nationen der Irokesenliga bzw. der Irokesen-Konföderation (der sie um 1570 beitraten) und zählten 1776 noch 1.200 Mitglieder. In der Kolonialzeit siedelten sie am Cayugasee im Bundesstaat New York. Beim Ausbruch der Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges schlugen sich viele Stammesmitglieder auf die Seite der Briten und gingen nach Kanada. Diejenigen, die blieben, wurden von anderen Irokesenstämmen aufgenommen. Die Cayuga leben heute hauptsächlich im Six-Nations-Reservat in Ontario.

Die Cayuga nennen sich selber "Gayogohó:no'" (es finden sich auch: "Guyohkohnyoh", "Gweugwehono"; englisch etwa ausgesprochen wie "guy-yo-kono"): "The People of the Great Swamps" ("Die Menschen von den Großen Sümpfen"). Zugeordnet werden den Cayuga auch die Namen:

"People of the Pipe" ("Menschen der Pfeife"; evtl. auch im Sinne von:"Menschen des schrillen Schreis")
"The Keepers of the Great Pipe" ("Die Bewahrer der großen Pfeife")
"People of Goiogouen" ("Menschen von Goioguen")
"The Younger Brothers" ("Die Jüngeren Brüder"; auch mit dem Zusatz "of the Confedaracy", "der Konföderation")
Bezogen auf den See lässt sich "Cayuga" evtl. mit "The Place the Boats were taken out of the water" ("Der Platz, an dem die Boote aus dem Wasser geholt wurden") übersetzen.

Klans (o'sya:dé:nyo') der Cayuga in der Sprache der Cayuga (provisorische Darstellung; siehe auch: Sequoyah und Zusammenfassung und Quellen)

otahyó:ni: (oh-ta-hion-ee) - Wolf (Wolf)
hnyágwai' (nya-guay-eh) - Bear (Bär)
ganyáhde (gone-yah-day) - Turtle (Schildkröte)
? (?) - Snipe (Schnepfe)
sganya'di:ga:' (scon-ya-di-gah) - Heron (Reiher)
Aussprache anderer irokesischer Klans in der Sprache Cayuga:

go:deh (?) - Eel (Aal)
dewáhohde:s (Day-wah-hoont-days) - Deer (Hirsch)
oswe'gai:yo' (on-sway-gai-yo) - Hawk (Falke)
naganya'go' (nya-gone-ya-gont) - Beaver (Biber)
Der Sprache der Cayuga ist die irokesische Sprache der Seneca wohl am ähnlichsten.

Quelle:
Wikipedia

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