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Dieses Thema hat 3 Antworten
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Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

01.08.2009 06:45
RE: Isin antworten

Isin

Isin war die Hauptstadt eines sumerischen Stadtstaates im antiken Mesopotamien. Nach dem Niedergang der 3. Dynastie von Ur erlebte Isin seine Blütezeit. König Isbi- Erra gründete die erste Dynastie von Isin, die zwischen 2017 und 1704 v. Chr. herrschte.


Mesopotamien

Im Jahre 1973 wurde die Stadt von einer deutschen Expedition unter der Leitung von Barthel Hrouda ausgegraben. Die wichtigste Entdeckung der Ausgrabung war der Tempel der Stadtgöttin Gula.

Quelle:
Wikipedia

Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

01.08.2009 06:50
#2 RE: Isin antworten

Liste der Könige von Isin

Isin war ein sumerischer Stadtstaat im antiken Mesopotamien, welcher später an Babylonien fiel. Die angegebenen Jahreszahlen folgen der Mittleren Chronologie.

Die Könige von Isin der Ersten Dynastie (2017 - 1794 v. Chr.)

* Išbi-Erra, 2017-1984
* Šu-Ilišu, 1984-1974
* Iddin-Dagon, 1974-1953
* Išme-Dagon, 1953-1934
* Lipit-Ištar, 1934-1923
* Ur-Ninurta, 1923-1895
* Bursin, 1895-1874
* Lipit-Enul, 1874-1869
* Erra-Imitti, 1869-1861
* Enul-Bani, 1861-1837
* Zambija, 1837-1834
* Iter-Piša, 1834-1830
* Ur-Dukuga, 1830-1827
* Sîn-Magir, 1827-1816
* Damqi-Ilišu, 1816-1794

- Isin fällt an die Könige von Larsa.

Zweite Dynastie (Mittelbabylonisches Reich, 1157 – 1026 v. Chr.)

* Marduk-Kabit-Achcheschu (1157–1139)
* Itti-Marduk-Balatu (1138–1132)
* Ninurta-Nadin-Schumi (1131–1126)
* Nabu-Kudurri-Usur (1125–1104) = Nebukadnezar I.
* Enlil-Nadin-Aplis (1103–1100)
* Marduk-Nadin-Achche (1099–1082)
* Marduk-Schapik-Zerimati (1081–1069)
* Adad-Apla-Idin (1068–1047)
* Marduk-Achche-Eriba (1046–1045)
* Marduk-Zer-? (1044–1036)
* Nabu-Schum-Libur (1035–1026)

Quelle:
Wikipedia

Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

01.08.2009 06:53
#3 RE: Isin antworten

Išbi-Erra

Išbi-Erra (auch Ischbi-Erra) war von 2017 bis 1985 v. Chr. König und Begründer der Dynastie von Isin.

Er trat in gewissem Sinne das Erbe der III. Dynastie von Ur an. Die Chronologie von seinem Aufstieg zur Macht ist nicht einwandfrei zu bestimmen; er erkannte die Autorität des Königs von Ur länger an als eine Anzahl anderer Stadtfürsten und trat mit Sicherheit erst nach Ibbi-Suens zwölftem Regierungsjahr als selbstständiger Herrscher auf.

Regierungszeit

Während der folgenden zwei oder drei Jahre gelang es ihm, seinen Machtbereich auch auf Nippur auszudehnen, das für die Herrschaft in Sumer entscheidende Bedeutung hatte.

Über die nächsten Regierungsjahre ist wenig bekannt. Doch manche Texte sprechen von Befestigungsbauten und weisen auf Kämpfe mit elamitischen Invasoren sowie auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu einer Anzahl nach Mesopotamien vordringender Nomadenstämme hin.

Nach der Zerstörung von Ur bietet sich uns folgendes Bild: Die Legitimität von Išbi-Erras Oberhoheit wurde, vermutlich teilweise infolge seiner Schutzherrschaft über Nippur, im Norden bis nach Arrapha (dem heutigen Kirkuk) und im Süden bis nach Dilmun (dem heutigen Bahrain) anerkannt; man wird daher in der Vermutung bestärkt, Išbi-Erra sei als Erbe des Imperiums der III. Dynastie von Ur angesehen worden.

Acht Jahre nach der Zerstörung von Ur gelang es Išbi-Erra, die in den Ruinen der Stadt zurückgelassene feindliche Garnison zu vertreiben. Später baute er die Stadt wieder auf und installierte dort wieder die Statue des Mondgottes Nanna, des Schutzgottes von Ur, die vorher von den Invasoren nach Ansan verschleppt worden war. Dadurch wurde Išbi-Erras Anspruch, als legitimer Nachfolger der Könige der III. Dynastie von Ur zu gelten, weiter gefestigt.

Über die Herrscher, die auf Išbi-Erra vier Generationen lang in direkter Linie folgten, ist im großen und ganzen nur wenig bekannt.

Quelle:
Wikipedia

Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

01.08.2009 06:59
#4 RE: Isin antworten

Nabu-kudurri-usur I.

Nabu-kudurri-usur I., auch Nebukadnezar I. († 1104 v. Chr.), regierte von 1126 v. Chr. bis 1104 v. Chr. als babylonischer König, der als vierter Herrscher aus der Isin-Dynastie die Unabhängigkeit Babylons von Assyrien und die Befreiung von der Bedrohung durch Elam erreichte. Sein Name bedeutet Gott Nabû schütze meinen ersten Sohn.

Nabu-kudurri-usur

Kudurru ist eine ursprünglich kassitische Bezeichnung, die sowohl für Grenze als auch für ein Steindokument, dass die Grenze markiert, verwendet wurde. Der Ausdruck Kudurri war Inhalt von Herrschertiteln, hat aber inhaltlich nichts mit Grenze/Grenzstein gemeinsam. Die Bezeichnung Kudurri in Herrschertiteln ist ein Begriff der elamisch/akkadischen Sprache und bedeutet erstgeborener bzw. ältester Sohn. Aus den Grundformen Kudurru und nasaru folgt die Verwendung Kudurri und us.ur als Zusatz im Herrschertitel: Gott Nabu ältester Sohn kudurri schützen/bewahren us.ur = Gott Nabu schütze/bewahre meinen erstgeborenen/ältesten Sohn.

Quelle:
Wikipedia

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