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Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

31.07.2009 11:53
RE: Ugarit antworten

Ugarit

Ugarit (heute: Ra's Schamra / ‏رأس شمرة ‎ / Raʾs Šamra) war ein Stadtstaat und während der Bronzezeit ein wichtiges Handelszentrum in Nord-Syrien. 1928 wurde es nahe dem modernen Ort Ras Schamra (an der Küste, etwa 6 km nördlich von Latakia) zufällig wiederentdeckt. 1930 begannen französische Archäologen mit systematischen Ausgrabungen, bei denen viele historisch bedeutsame Funde zu Tage kamen.

Geschichte

Die ältesten Siedlungsspuren datieren ins 7. Jahrtausend v. Chr. und stammen aus dem frühen Neolithikum (Jungsteinzeit). Im Laufe des 2. Jahrtausend v. Chr. wuchs die Siedlung stark und gewann an Bedeutung. Es gab früh Handel, u.a. mit Kreta und mit Ägypten, in dessen Schriftquellen die Stadt häufig erwähnt wird.

Manfred Bietak, der unter anderem die Ausgrabung von Avaris durchführte, vermittelt, dass die um ca. 1600 v. Chr. im nördlichen Ägypten ansässigen Hyksos enge Kontakte zu Ugarit pflegten.

1400 v. Chr. bis 1200 v. Chr. hatte Ugarit die größte wirtschaftliche Blüte. Schiffe aus Ägypten, Griechenland und Kleinasien steuerten die Stadt an. Sie war ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aus dem vorderen und mittleren Orient. Möglicherweise gab es Stadtviertel, in denen sich ausländische Händler dauerhaft niederließen; zumindest ein mykenisches Viertel wird von vielen Forschern angenommen. Vom Reichtum Ugarits zeugen die Überreste mehrerer großer Paläste.

Trotz seines Reichtums war Ugarit militärisch schwach und musste sich deshalb mit den Großmächten jener Zeit - den Ägyptern und den Hethitern - arrangieren. So heiratete König Niqmaddu II. eine ägyptische Prinzessin, um die Beziehung zu den ägyptischen Pharaonen zu festigen. Diese hatten allerdings mit der Zeit immer weniger Macht und Einfluss in der syrischen Welt.

Als gegen Ende des 14. Jahrhunderts v. Chr. die Hethiter unter Suppiluliuma I. Nordsyrien eroberten, musste Ugarit jährliche Tributzahlungen leisten. Die ugaritischen Fürsten erkannten politisch und militärisch die Autorität der hethitischen Herrscher an, konnten sich wirtschaftlich und kulturell aber eine recht weit gehende Unabhängigkeit bewahren.

Garr schätzt die Bevölkerung des spätbronzezeitlichen Ugarit aufgrund von Schriftquellen, der ergrabenen Siedlungsfläche und ethnographischen Parallelen (Narroll) auf ca. 7600 Personen.

Zerstörung Ugarits

Am 9. Januar 1192 v. Chr. erfolgten die Angriffe der Seevölker und damit verbunden die Zerstörung Ugarits. Das genaue Datum ist durch einen geschichtlichen Zufall bekannt. An diesem Tag erfolgte eine Sonnenfinsternis zur Mittagszeit, was einen Schreiber dazu veranlasste, eine Nachricht auf einer Keilschrifttafel an den königlichen Palast zu senden. Die Nachricht konnte nicht zugestellt werden, da zeitgleich die Angriffe der Seevölker einsetzten. Die weiteren Keilschrifttafeln beschreiben die Angriffe auf die syrischen Gebiete von See. Hammurapi III., dem noch jungen letzten Herrscher Ugarits, waren die Hände gebunden, denn die ugaritische Flotte wurde vom hethitischen Großkönig vor der Südwestküste Kleinasiens eingesetzt und Gardetruppen Hammurapis waren ins hethitische Kernland beordert worden. Ein Hilfegesuch an den hethitischen Vizekönig in Karkemisch wurde abgeschlagen. Ugarit war folglich den Feinden fast schutzlos ausgeliefert. Das Ende kam sehr schnell, da die letzten Korrespondenzen Ugarits noch in Bearbeitung waren. Einige von ihnen wurden im Brennofen gefunden, ohne versandt worden zu sein. Ugarit wurde von den Angreifern buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht. Erst im 5. Jahrhundert v. Chr. kam es wieder zu einer spärlichen Dorfbesiedlung in der Nähe.

Schriftkultur und Religion

Von großer Bedeutung sind die Archive von Ugarit mit Keilschrift-Texten in der einheimischen nordwestsemitischen Sprache, die als "Ugaritisch" bezeichnet wird, sowie in akkadischer Sprache, die im 2. Jahrtausend v. Chr. als überregionale Verkehrs- und Diplomatensprache diente. Die Masse der Texte waren wirtschaftlicher Natur, aber zwischenstaatliche Verträge und Staatskorrespondenzen liefern wichtige Informationen zu den politischen Verhältnissen jener Zeit. Die Tafeln beleuchten auch die religiösen Vorstellungen dieses Volkes in Sagen und Epen, Mythen, der Gebete, Götter- und Opferlisten der zeremoniellen Texte und Vorschriften. So gibt es Befragungen der Göttern durch Leber-Orakel. Es wurden mehrere Tonmodelle von Schafslebern gefunden, samt Hinweisen, wie diese zu deuten sind. Ausführlich sind Opferzeremonien für verschiedene Götter beschrieben. Sehr genau werden Begräbniszeremonien beschrieben, bei denen auch die Ahnen beschworen wurden. Beschwörungstexte gibt es auch gegen schädliche Naturkräfte, Krankheit, Unfruchtbarkeit, Dämonen, die Folgen von Trunkenheit und Schlangengifte. Diese Einblicke in die Ugaritische Religion sind auch für die Interpretation der Religion von Kanaan bedeutsam.

Ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. wurde neben der babylonischen Keilschrift für Texte in ugaritischer Sprache auch eine alphabetische Keilschrift verwendet. Das ist der bisher ältesten Nachweis des Alphabets. Es wurde in Europa erst wesentlich später bekannt. Seine Entzifferung geht auf Hans Bauer zurück, der seine Ergebnisse erstmalig auf dem Orientalistenkongress in Leiden im Jahre 1932 vorgestellt hat.

Verwaltung

rb bezeichnete den Vorsteher einer Gruppe königlicher Bediensteter. So gab es einen rb mkrm, Vorsteher der Kaufleute, rb nqdm, Vorsteher der Opferschafhirten, rab šangū, Vorsteher der Priester, und die Vorsteher verschiedener Dörfer sowie den Vorsteher von Ugarit (rb qrt - wohl eine Art Bürgermeister). Verschiedene militärische Grade wurden durch rb ʿlf (Vorsteher der Tausend) bis Vorsteher der Zehn bezeichnet.

Der Palast

Das sicherlich wichtigste Gebäude in der Stadt war der Palast des Königs. Er lag im Westen der Stadt. Er bedeckte eine Fläche von ca. 10.000 Quadratmetern und bestand aus rund 100 Räumen. Das Untergeschoss war in Stein errichtet und steht heute teilweise noch 4 m hoch an. Die Mauern in den Obergeschossen waren wohl aus Lehm. Der Palast ist in mehreren Phasen errichtet worden. Der Kernbau war gerade einmal 30 × 15 Meter groß mit einem kleinen Innenhof. Später wurde an die Ostseite ein weiterer Trakt angebaut. Hier entstand ein weiterer Hof und eine Säulenhalle. Weitere Anbauten folgten im Osten und vor allem im Süden, wobei es sich jedes Mal um Raumgruppen handelte, die sich um einen Hof gruppierten. Die Funde in den einzelnen Teilen des Gebäudes waren ausgesprochen reich. In verschiedenen Teilen kamen Tontafelarchive zu Tage. Im Osttrakt fanden sich in einem Raum Fragmente von Möbeln, die schon lange vergangen, deren Elfenbeinauflagen aber noch erhalten waren.

Der Palast wurde schon im Altertum bewundert und Rib-Addi, König von Byblos, rühmt ihn in einem seiner Briefe an den ägyptischen Pharao Echnaton.

Herrscher

Die in Keilschrift aufgezeichnete Liste der Könige von Ugarit beginnt mit dem letzten verstorbenen König Niqmaddu III. und reicht bis Yakaru zurück. Der letzte König Hammurapi III. ließ die Liste anfertigen. Wegen vorhandener Lücken sind die genauen Regierungszeiten überwiegend ungewiss; zudem fehlen 10 Könige, weshalb die Nummerierung der Königsnamen nicht als gesichert gilt.

Herrscher, die nicht in der Königsliste genannt werden

1. Ugaranu
2. Amqunu
3. Rap'anu
4. Lim-il-Malik
5. Ammu-harrasi
6. Ammu-samar
7. Mabu'u

Königsliste

1. Yaqaru 1. Hälfte 18. Jh. v. Chr.
2. Ibiranu I. 2.Hälfte 18.Jh. v. Chr.
3. Niqmaddu I. 2.Hälfte 18.Jh. v. Chr.
4. Niqmepa I. um 1700 v. Chr.
5. Ibiranu II. 1.Drittel 17.Jh. v. Chr.
6. Niqmepa II. 1.Hälfte 17.Jh. v. Chr.
7. Hammurapi I. Mitte 17.Jh. v. Chr.
8. Niqmepa III. 2.Hälfte 17.Jh. v. Chr.
9. Ibiranu III. 2.Hälfte 17.Jh. v. Chr.
10. Ya'dur-Addu um 1600 v. Chr.
11. Ammistamru I. Anfang 16.Jh. v. Chr.
12. Ibiranu IV. 1.Hälfte 16.Jh. v. Chr.
13. Niqmepa IV. 2.Hälfte 16.Jh. v. Chr.
14. Hammurapi II. 1.Hälfte 15. Jh. v. Chr.
15. Archalbu I. 2.Hälfte 15. Jh. v. Chr.
16. Niqmepa V. 1.Hälfte 14.Jh. v. Chr.
17. Ammistamru II. (bis 1349)
18. Niqmaddu II. (1349 - 1315)
19. Arhalbu II. (1315 - 1313)
20. Niqmepa VI. (1313 v. Chr. (9. Regierungsjahr Muršili II.) - mindestens 1265 v. Chr. (Anfangszeit von Hattušili III.)
21. 'Ammistamru III. (frühestens ab 1265 - 1240)
22. Ibiranu VI. (1240 - 1225)
23. Niqmaddu III. (1225 - 1215)
24. Hammurapi III. (1215 - ca. 1194/88)


Quelle:
Wikipedia

Albrecht von Wallenstein Offline




Beiträge: 350

31.07.2009 12:44
#2 RE: Ugarit antworten

Ugaritische Religion

Die ugaritischen Mythen stammen aus der Zeit um ca. 1500–1200 v. Chr. und bilden die Grundlage für die Ugaritische Religion. Die ugaritischen Mythologie fußt auf älteren sumerischen und akkadischen Vorstellungen. Auch hethitische und hurritische Einflüsse sind vorhanden.

Der ursprüngliche Haupt-Gott in der Stadt Ugarit ist El (ein Stiergott). Die Götter der Levante werden auch bei den Phöniziern und in den alttestamentlichen Schriften der Bibel erwähnt, so etwa in Zusammenhang mit der Regentschaft Salomons.

Quellen

Hauptsächlich sind uns die Ugaritischen Mythen von umfangreichen Keilschrifttafel-Funden aus der antiken bronzezeitlich um ca. 1192 v. Chr. zerstörten Stadt Ugarit (Ras Schamra) bekannt. Diese sind vorwiegend in akkadischer Keilschrift aufgezeichnet, zum Teil etwa ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. auch in einem protosemitischen Alphabet. Die Tafeln beleuchten auch die religiösen Vorstellungen dieses Volkes in Sagen und Epen, Mythen, der Gebete, Götter- und Opferlisten der zeremoniellen Texte und Vorschriften. So gibt es Befragungen der Götter durch Leber-Orakel. Es wurden mehrere Tonmodelle von Schafslebern gefunden, samt Hinweisen, wie diese zu deuten sind. Ausführlich sind Opferzeremonien für verschiedene Götter beschrieben. Sehr genau werden Begräbniszeremonien beschrieben, bei denen auch die Ahnen beschworen wurden. Beschwörungstexte gibt es auch gegen schädliche Naturkräfte, Krankheit, Unfruchtbarkeit, Dämonen, die Folgen von Trunkenheit und Schlangengifte. Diese Einblicke in die Ugaritische Religion sind auch für die Interpretation der Religion von Kanaan bedeutsam.

Regionale Bedeutung

In der Stadt Ugarit wurde als Hauptgott nach El Baal verehrt. Sein Heim war ein Berg nördlich von Ugarit, der den Namen Baal-Zephon trug. Der Ort dürfte durch die Seefahrer der Hyksos, die bereits ca. 1540 v. Chr. bekannt waren, kulturell/religiös stark beeinflusst worden sein, welche Baal in der Form Baal-Zephon/Baal-Hadad verehrten.

Ugarit liegt in Syrien und ist dem aramäischen Kulturkreis zuzurechnen. Die Aramäer stehen den späteren hebräischen Stämmen, zu denen auch die Israeliten gerechnet werden, nahe oder waren ihnen benachbart.

Um ca. 1192 v. Chr. in der späten Bronzezeit wurden die Hügel im Land Kanaan mit hunderten von neuen Orten überzogen, möglicherweise durch die Aramäer. Diese wurden wahrscheinlich wegen der anhaltenden Dürreperiode zur Auswanderung aus ihren Gebieten gezwungen oder sind aus den angrenzenden Wüstengebieten eingewandert. Es ist anzunehmen, dass damit der Baal-Kult eine noch weitere regionale Verbreitung und Blüte in Syrien und Palästina, dem Land Kanaan, erfuhr.

Die Ausdehnung der Besiedlung von Galiläa bis hin zur Wüste Negev beschreibt die Bibel im Buch Josua. Durch archäologische Funde und moderne Textkritik der Bibel ist es wahrscheinlich, dass im eher bäuerlich geprägten Israel des Zeitalters der ersten Epoche der Eisenzeit mit seinen einfachen dörflichen Strukturen der Baalkult weit verbreitet war. Ein toleriertes Nebeneinander der Glaubensströmungen, ein regelrechter Polytheismus, in einer auf vielfältigen Wegen zusammen gekommenen Bevölkerung wird nicht zuletzt durch Zeugnisse in den Quellen gestützt. Eine entscheidende Wende ergab sich erst zu Zeiten des Propheten Elija, der sich vehement gegen die Absicht von Königin Isebel stellt, den Baal-Kult zur Staatsreligion zu erheben. Insbesondere das Nordreich Israel unter der Dynastie der Omriden huldigte einem offiziellen Polytheismus und dem Kult des Baal.

Beendet wurde diese Situation vermutlich durch die Vernichtung des Nordstaates Israel im 8. Jahrhundert v. Chr. durch die Assyrer und durch ein Erstarken des vorher unbedeutenden Staates Juda von Jerusalem im Süden aus mit seinem Jahwe-Kult. Die nationalen Einigungsbestrebungen unter Josia führten dann zur Proklamation des Monotheismus mit Jahwe als einzigem Gott und zur konsequenten Sammlung und Redaktion der biblischen Schriften. In der Folge wurden Polytheismus, Baalkult und Omridenreich regelrecht verteufelt.

Männliche Götter

EL
Schöpfer der Welt und der Menschen, oberster Schiedsrichter und nominell Haupt der Götterfamilie ist der Gott El. Er trägt Beinamen wie z.B. „König“, „der Freundliche“ oder „Stier“. Die Anrufung „Stier-El“ legt nahe, dass sein Symbol der Stier war. Seine Herrschaft ist bleibend und ewig (anders als manche Schöpfergötter anderer Mythen, die später ihre Bedeutung verlieren oder besiegt werden). Er wird aber in Menschengestalt, ruhig und mächtig, in königlichen Gewändern dargestellt. Er wird grauhaarig und mit Bart beschrieben. Ein Inschriftenfragment enthält eine mythische Erzählung: El überrascht am Brunnen zwei Frauen, (Aschera und Schapsu), er schwängert sie. Dadurch entsteht das Götterpaar Schachar (Morgendämmerung) und Schalem (Abenddämmerung). [2] Insgesamt erzeugt er mit Aschera 70 Götter und Göttinnen, darunter viele anonyme Götter, die furchterregende Dämonen sind. Weitere Kinder hat El mit Schapsu (Sonnengöttin) gezeugt; alle Kinder des El werden „Banu-Elima“ (Els Söhne) genannt. Ein typisches Gebet an El lautet:

„Oh El! Oh Söhne Els!
Oh Versammlung der Söhne Els!
Oh Zusammenkunft der Söhne Els

Oh El und Aschirat
Sei gnädig, oh El
Sei Stütze, oh El
El, eile, El,komm schnell
Zur Hilfe Zaphons,
Zur Hilfe Ugarits
Mit der Lanze, oh El,
mit der erhobenen, oh El.
Mit der Streitaxt, oh El,
mit der zerschmetternden, oh El.“

An El als mächtigsten der Götter wendet man sich in großer Not um Hilfe. Sein Name wird in Königsnamen, etwa auch des Staates Ammon, angerufen.

In der Pluralform Elohim (pluralis majestatis zu Herrgott) kommt er zahlreich in der älteren Bibel als einer der Gottesnamen vor.

Bezüge: Er ist sowohl der Göttervater als auch der Vater der Menschheit (ab-adm). Dieses Konzept des Menschen-Schöpfers findet sich später im hebräisch-biblischen Adam, dem ersten Menschen, aber auch schon zuvor im sumerischen Mythos um Adapa.

El (oder Bull-El) lebt in der Tiefe eines Berges oder Gebirges, an der Quelle der zweifachen Tiefe, tehom (ursprünglich babylonische Meeresgöttin Tiamat; im Buch Genesis der Bibel wird Jahwe-Elohim zu Beginn mit tehom - „die Tiefe“, verknüpft), welche die Quelle von Süß- und Salzwasser (Meer) darstellt.

Es besteht hier eine systematische Verwandtschaft mit dem sumerischen Erd- und Quellen-Gott Enki, der in der Unterwelt von Abzu herrschte.

Baal
Baal ist der wichtigste Gott im Ugaritischen Mythos, ihm ist auch der umfangreichste Mythenzyklus unter den Keilschriftfunden gewidmet. Er war ursprünglich ein fremder Gott und Sohn von Dagan und Tirosch, wurde aber mit Hilfe Anats in den überkommenen Götterhimmel Kanaans integriert.

Der Gott Baal oder auch Baal-Haddad (kurz Adad) wird mit den Gewitterwolken verknüpft, welche die Erde befeuchten. Indem er die tote Dürre beendet, ist er Spender der Fruchtbarkeit.

Im sumerischen Gilgamesch-Epos wird Baal als Gott dargestellt, dessen Regen irgendwann sogar eine Flut verursachen wird, welche dann die ganze Menschheit vernichtet.

Gewitterwolken werden als Adads Kälber bezeichnet. Der Donner wird als Baals Stimme interpretiert. Er ist auch äußerst dynamisch, mächtig und kampfkräftig. Baal-Haddad wird manchmal auf einem Bullen stehend abgebildet, wobei er Blitze von sich schleudert.

Ein Auszug aus dem den Regengott Baal verherrlichenden Keret-Epos verdeutlicht die überragende Stellung Baals:

„Er goss Öl aus und sagte: ,Erfrische Erde und Himmel‘
Er umkreiste die Ränder des Ackerlandes,
den Emmer im durchfurchten Tiefland.
Auf das Ackerland komme der Regen Baals,
und für das Feld der Regen des Höchsten!
Süß sei für das Ackerland der Regen des Baal,
und für das Feld der Regen des Höchsten!
Süß sei er für den Weizen in der Furche,
im Neubruch [frisch gepflügtes Feld] wie Wohlgeruch,
auf der Ackerfurche wie Kräuterduft!
Es hoben den Kopf die Pflüger,
nach oben die Getreidearbeiter.
Aufgebraucht war nämlich das Brot in ihren Körben,
aufgebraucht der Wein in ihren Schläuchen,
aufgebraucht das Öl in ihren Gefäßen.“

Baal ist der Gott, der für Wasser, Brot, Wein, Öl, Kräuter (als Nahrungsgrundlage für das Vieh) und ihr Gedeihen verantwortlich ist. Hier gibt es deutliche Parallelen zu Psalm 65, in dem diese Eigenschaften Jahwe zugeschrieben werden. Baal wurde besonders in Nordisrael über hunderte von Jahren und noch in biblischer Zeit verehrt. Gegen die Verehrung des Baal wetterten immer wieder die Propheten der Bibel.

(Die unterstellten Feindseligkeiten zwischen Baal und seinem Bruder Yam um die Herrschaft der Erde fand man später in der Beziehung zwischen dem ugaritischen Baal und dem biblischen Yahweh in der Periode von ca. 1200 bis 587 v. Chr. unmittelbar fortgesetzt.)

Baal kämpfte mit seinem Bruder Yam um die Herrschaft der Erde. In den ugaritischen Mythen besiegt Baal den drakonischen Yam. Somit ist Baal am Ende auch der Beherrscher der Meere. Diese Herrschaft sicherte den Hyksos gutes Wetter für die Schifffahrt, was günstig für ihren darauf aufbauenden Seehandel war. Somit war Baal-Hadad für die Hyksos auch der Sturm-Gott.

Nach alternativer Quelle begründete Baal seine Herrschaft über die Welt durch Unterwerfung des widerspenstigen kosmischen Wassers, das durch eine Schlange oder einen Drachen symbolisiert wurde. (Es gibt Psalmen die Yahweh schildern, wie er das Wasser zusammen mit den Drachen Leviathan und Rahab unterwirft.)

Mot
Der Totengott Mot bezieht seinen Namen aus dem gemeinsemitischen Wort mawt/môt "Tod". Er wurde als Todfeind des Gottes Ba'al betrachtet. Im sogenannten Baal-Zyklus wird Baals Abstieg in die Unterwelt geschildert, aus der er nach einer kämpferischen Auseinandersetzung mit Mot durch die Göttin Anath wieder befreit wird.

Mot wird auch als Getreidegott gedeutet. Wenn Anat Mot aus Rache für den Tod Ba'als tötet, wird das mit Analogien aus dem Bereich der Ernte und des Dreschens beschrieben. "Mit einer Heugabel worfelte sie ihn, mit Feuer verbrannte sie ihn, mit einem Mahlstein zermalmte sie ihn, auf dem Feld zerstreute sie ihn…" Die Auferstehung entfällt aber, denn die Vögel des Himmels fraßen seine Reste.

Dagan und Tirosch
Dagan (auch Dagon) und Tirosch (Korn und Most) sind ein agrarisches Urgötterpaar aus Halab (Aleppo), das sich ebenfalls in der Nähe von Ugarit sowie Kanaan befand und das in den kanaanäischen Pantheon integriert wurde. In Konkurrenz zu El und Aschera konnten sie kaum Fuß fassen und werden in den Texten kaum erwähnt. Dagan ging später in El auf. Baal war ihr überaus erfolgreicher Sohn.

Im materiellen Sinn einer göttlichen Segensversprechung werden Dagan und Tirosch (Korn und Most) auch in der hebräischen Bibel erwähnt, beispielsweise in Dtn 11,14

Yam
Der Meeresgott Yam (Meer) wird auch Nahar (Fluss) genannt und gilt somit als Wasser-Gottheit. Er erhält von El einen neuen Namen: Yaw.

Tsedeq
Für die Kanaaniter war Tsedeq die wohlmeinende Form des Sonnengottes. Dieser mächtige Gott wachte als Richter über die Welt, um versteckte Verbrechen ans Licht zu bringen und um die an Unschuldigen begangenen Übeltaten zu richten.


Kothar
Kothar ist der Gott der Schmiede, der manchmal mit dem griechischen Kinyras, dem Vater/Großvater des Adonis gleichgesetzt wird.

Göttinnen


Anat
Baals Gemahlin ist Anat (auch „Königin des Himmels“ in den Mythen der späten Bronzezeit). Möglicherweise angelehnt an Inana, eine sumerische Himmelskönigin. Sie wird auch Attart-shem-Baal genannt, was bedeutet 'Attart, Name von Baal'. Sie wird also eindeutig Baal zugeordnet.

Andere Quellen bezeichnen sie als Schwester und Gefährtin des Baal.


Aschera
Aschera (teils auch als Athirat bezeichnet), Gattin des Schöpfergottes El, die 70 Götter und Göttinnen gebar, ist Fruchtbarkeitsgöttin. Dementsprechend hoch ist ihre Bedeutung. In einer aramäischen Inschrift wird sie als Göttin von Teman bezeichnet. Dies ist interessant, weil es in Habakuk 3,3 heißt:

„Gott kommt von Teman her.“

Ihr Name (ugaritisch atrt, vermutl. Aschiratu) leitet sich wohl von atr/aschr, also heiliger Ort ab. Ihr Beiname ist „die Heilige“. Verehrt wird sie in einem Kultpfahl, der einen stilisierten Baum (Aschere) darstellt. Der Name aschera kommt rund vierzigmal in der Bibel vor, sowohl als Name der Göttin als auch als Bezeichnung für den Kultpfahl. Zeitweise nahm sie in der Vorstellung der Menschen im Alten Israel die Stelle der Ehefrau von Jahwe ein. So fand sich in Kuntillet 'Adschrud ein Vorratskrug aus dem 8. bis 7. Jahrhundert mit folgender Inschrift:

„… Ich habe Euch gesegnet durch JHWH und seine Aschera.
Amaryo sprach zu seinem Herrn: …
Ich habe dich gesegnet durch JHWH und seine Aschera.
Er möge dich segnen,
und er möge dich behüten,
und er möge sein mit meinem Herrn.“

Auf einer Wand in Chirbet el Kom (nahe Hebron) fand sich folgende Inschrift:

„Uriyahu, der Reiche, hat dies geschrieben:
Ein Gesegneter ist Uriyahu durch JHWH –
aus seinen Bedrängnissen hat er ihn durch Aschera gerettet.
Durch Onyahu.“

In der Bibel wird insoweit erwähnt (1 Könige 15,13), dass Königinmutter Maacha der Aschera ein Standbild errichtet hat. König Manasse (2 Könige 21,7) stellte ein Kultbild der Aschera auf. Die Stelle 1 Könige 18,19 erwähnt 400 Propheten Ascheras, die vom Tisch Isebels essen. König Joschija entfernt aus dem Tempel gemäß 2 Könige 23,4 Gegenstände, „die für den Baal, Aschera und das ganze Heer des Himmels angefertigt worden waren.“

Aschera wurde in einer Ähnlichkeitsbeziehung zu der ägyptischen Göttin Hathor gesehen, sodass sie auch mit deren Attributen, zwei Lotosblüten als Symbole der Fruchtbarkeit dargestellt wird.


Ashtoreth
Yam/Yaws Frau hieß Ashtoreth. Sie wird in einem ägyptischen Papyrus auch bezeichnet als „Die Braut des thyrrenischen Meeres“. (Was auf Kleinasien, Ägäis hindeutet, auch für Yam). Im Alten Testament, wo man sie als Ashtoreth findet, wird vor allem ihr Fruchtbarkeits-Aspekt betont.

Ihre Entsprechung findet Ashtoreth auch in der semitischen Göttin Astarte.

Göttliche Einheiten

Da schon in historischen Quellen oftmals die Götter Baal und Yaw ihrem Wesen nach stark miteinander vermengt sind, werden auch Anat und Ashtoreth gerne als nur eine Person gesehen. Da El als Universalgott allen Göttern innewohnt, findet man in ihm teilweise sogar die Person von Athirat ebenfalls mit eingebunden.

Die Verwendung der ugaritischen Götter als meist zweigeschlechtliche Doppel-Gottheiten (Janus-Kopf) wurde insbesondere während der persischen Periode praktiziert. Beispiele: Ashart-Anat, Ashtart-Yaw, Anat-Yaw (gilt als Sonnengott), Ashim-Bethel, Anat-Bethel (entspricht dem phönizischen Ashtart-Melk) und Ashtart-Eshmun.

Ugaritischer Kultkalender und Opferfeste

Neujahrsfest
Das ugaritische Neujahrsfest begann vor der herbstlichen Tagundnachtgleiche am 1. Tag des letzten Kalendermonats Ra'šu-Yeni, wobei sich der Name des Monats der erste Wein auf die bevorstehende Traubenernte bezieht. Das Neujahrsfest stellte das wichtigste Fest des Jahres dar. Von größter Bedeutung war der Vollmond, der den Beginn der religiösen Kulte einleitete. Am Vorabend des Vollmonds stieg dazu der König auf die Dachterrasse des Palasttempels und opferte den höchsten Göttern. Vorher wurden auf den Dächern der Tempel, Paläste und Häusern symbolische Wohnhütten für die Götter aus abgeschnittenen Ästen erbaut. Am 15. Tag des letzten Monats erfolgte der Auftakt des rituellen Erntedankfestes und die Begrüßung des ersten Weins. Gleiche Hüttenbauten wurden auf den Feldern der Weinreben erstellt, in die die Besitzer der Trauben-Plantagen während der Erntezeit einzogen, um die Weinreben vor den Vögeln zu schützen. Klimatisch war das Fest des ersten Weins mit der beginnenden Regenperiode und der Aussaat verbunden. Bei den Hebräern entspricht das ugaritische Neujahrsfest dem Sukkot-Fest, dessen Ursprung aber anders abgeleitet wird.


Marzihu-Fest
Das marzihu-Fest wurde zu Ehren der Toten gefeiert. Den Auftakt bildete die Einladung der rapi'uma, der Totengeister, die zum symbolischen Festmahl im Tempel des Gottes EL erschienen. Der Gott EL, verkörpert durch den Oberpriester (rab kehenim), sitzt betrunken im marzihu. Neben den Totengeistern erscheint der Unterweltsgott Habay, der vor EL tritt und EL in eine tiefe Ohnmacht fallen lässt. Durch diesen Akt wird die symbolische Verbindung zum Totenreich hergestellt. Anat und Astarte erwecken EL schließlich mit Arzneien aus diesem Trancezustand. Die ugaritische Bevölkerung feierte das marzihu ebenso ausgelassen und volltrunken, um die notwendige Trance zu erlangen. Das marzihu entspricht dem sumerischen Kispu-Fest. Es ist nicht bekannt, in welchem Monat das ugaritische Totenfest gefeiert wurde.

Referenzen in der Bibel und anderen Quellen

In der Bibel-Geschichte um den Empfang der Gesetzestafeln von Jahwe durch Moses am Berg Sinai finden sich zahlreiche Symbole der ugaritischen/kanaanitischen Kulte wieder. Während Mose auf dem von Wolken (Adads Kalb, Baal) verhüllten Berg ist, wird vom Volk am Fuß des Berges ein goldenes Kalb (Baal oder der ägyptische Apis?) errichtet und verehrt. Bei der Rückkehr vom Berg klassifiziert Mose das Kalb als unzulässiges Götzenbild (Monotheismus, 1. Gebot der Bibel im AT: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben) und vernichtet die Statue umgehend.

Die Bibel ist nicht sehr ausführlich, was Baal angeht. Jedoch scheint in dieser Phase aus der ugaritischen Trinität (Bull-El, Baal-Hadad und Yam) im Volk der Wechsel zum Glauben an den alles vereinenden biblischen Gott Yahweh vorgenommen worden zu sein. (Tatsächlich wohl im 7. Jahrhundert unter Joshija). In diesem Sinne werden auf Yahweh alle bekannten Attribute der Gottheiten um Baal-Haddad aus der Region Kanaan übertragen. In den älteren Textschichten trägt der eine Gott noch sämtliche Beischmückungen und Attribute der kanaanitisch-ugaritischen Gottheiten. „Herr der himmlischen Heerscharen“(=El), „Elohim“ (=El), „Zebaoth“ usw.

An späterer Stelle wird in der Bibel aber wiederum scharf abgegrenzt: Jahweh ist eben nicht im Gewitter, im Sturm oder im Erdbeben. Der biblische Gott ist in diesem Sinne also kein paganistischer oder animistischer Gott. Somit kann er auch nicht als eine einfache Summation der ugaritischen Natur-Götter gesehen werden. Er hat nur die Macht über die Natur, aber er ist nicht die Natur selbst.

Aufgrund des monotheistischen Modells des Yahweh-Kultes stellt man mitunter Bezüge zum ägyptischen Gott Aton des Pharaos Echnaton her. Der Yahweh-Kult kennt jedoch keinerlei Sonnenverehrung. Weit eher gibt es diesbezügliche Bezüge zu der Interpretation Amun-Ras zur Zeit der 18. Dynastie, da dieser damals bereits vor Echnaton als der einzige und wahre Urgrund aller Götter, die nichts als seine Gestalten darstellten, angesehen wurde. Er war „der Verborgene“, dessen Namen niemand aussprechen durfte, aber an den jedermann sich selbst zu wenden vermochte (was neu war).

Zwar gibt es nach der Revision des 7.Jahrhunderts noch die Namensähnlichkeit zwischen Yahweh und Yam, doch offenbar ist das und die Feindseligkeit mit Baal auch schon alles, was diese beiden Götter noch gemein haben.

„Die scharfe Auseinandersetzung der Jahwe-Religion mit der kanaanäischen, in der dieses Gottesprädikat besonders beliebt war, hat jedoch seine Ausscheidung aus dem israelitischen Sprachgebrauch zur Folge gehabt, und zwar bis zu dem Grade, daß nun auch die profane Verwendung des Wortes, etwa als ,Mann (Besitzer) eines Weibes‘, ‚Ehemann‘ verpönt wurde (Hos 2,18-19). So nimmt Baal die Bedeutung ,Götze‘ an, und in den häufigen Fällen, wo es im Plural, vielfach in Verbindung mit den ,Astarten‘ (Ri 10,6; 1Sam 7,4), vorkommt, kann ,Baale und Astarten‘ geradezu mit ,männliche und weibliche Götzen‘ wiedergegeben werden.“ (Lit.: RGG3-Artikel)

Die Degradierung Baals ging schließlich soweit, dass man biblisch den Baal mit dem Teufel selbst identifizierte. Baal-Zebaot, oder Baal Zebul der Philister wird zum Beelzebub.

Weitere Schutz- und Hauptgötter in der Region:

Baal war der Schutzgott der Kanaaniter,
Kemosch war der Schutzgott der Moabiter und deren Gebiet Moab,
Melkom gehörte zu den Ammonitern und deren Staat Ammon,
(Baal-)Hadad gehörte zu den Aramäern,
Melkart gehörte zu Tyros, (weiterhin waren Königsnamen auf Baal und Astarte bezogen)
Marduk war der Haupt-Gott von Babylon.
Es war damals typisch, dass der Schutzgott des jeweiligen Volkes alsbald über alle anderen Götter hervorgehoben wurde.

Dies wurde auch Yahweh zuteil, indem man ihn sogar mit El gleichsetzte. Ein gebräuchlicher Beiname von El war Elyon (der Höchste) und wird zum Beispiel so in den Psalmen verwendet, die Yahweh huldigen. Somit steht die Rolle und der Charakter des Gottes Yahweh sogar noch eher in der Tradition des Obergottes El (und weniger der von Baal), der sich wiederum vom sumerischen Gott Enki ableitet.



Qelle:
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Albrecht von Wallenstein Offline




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31.07.2009 12:45
#3 RE: Ugarit antworten

Ugaritische Schrift

Die Ugaritische Schrift war seit ca. 1500 v. Chr. im Stadtstaat Ugarit in Gebrauch, bis zu dessen Untergang um 1200 v. Chr.. Die in ihr geschriebene ugaritische Sprache gehört zusammen mit dem Aramäischen und dem Hebräischen zur nordwestlichen Gruppe der semitischen Sprachen.

Die Ugaritische Schrift ist eine Keilschrift, hat aber die Struktur einer nordsemitischen Konsonantenschrift, wie die phönizische Schrift, die samaritanische Schrift, die aramäische Schrift oder die hebräische Schrift.

Entstehungsumfeld der ugaritischen Schrift

Es wird angenommen, dass sich die erste phonetische, also lautmalende protosemitische Schrift um 1700 v. Chr. in Ägypten von oder für semitische Arbeiter oder semitische Sklaven entwickelte. Es sind jedoch nur wenige dieser Schriften entziffert worden und ihre genaue Bedeutung bleibt Kern eingehenderer Interpretationen[1] Wie die rekonstruierte protosemitische Schrift sich im Einfluss eines bekannten Schriftsystems, der ägyptischen Hieroglyphen entwickelte[1], und sich Zeichen zur Schreibung des semitischen Lautsystems entlieh, so kann entsprechend die Entstehung der Ugaritischen Schrift im Einfluss der Keilschriften der Region angenommen werden.

Die ugaritischen Schriftzeichen

Die folgende Tabelle zeigt die Zeichen der Ugaritischen Schrift und ihre Alphabetordnung.




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